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Kosmetik und Körperbehandlungen sind Streicheleinheiten für die Seele.

Das wussten schon die alten Ägypter.

Tagtäglich erlebe ich es in meiner Arbeit als Kosmetikerin: Was dem Körper guttut, lässt die Seele strahlen. Ein gepflegtes und schönes Aussehen macht einfach zufriedener. Exklusive Behandlungsmethoden in völliger Ruhe und Entspanntheit bieten gerade dem modernen, häufig stressgeplagten Menschen Oasen zum Durchatmen und Wohlfühlen.

 

Jede Zeit hat ihre ganz eigenen Schönheitsideale. Denken wir nur an die unvergessene Hollywood-Diva Liz Taylor. In den Sechzigern fesselte sie unzählige Zuschauer  auf der ganzen Welt in dem Monumental-Epos „Cleopatra“ an den Bildschirm. Unvergessen ihre Rolle als ägyptische Herrscherin, die nicht nur auf der Leinwand den römischen Marcus Aurelius mit ihrer zugleich subtilen wie ausdrucksstarken Schönheit fast um den Verstand brachte, sondern auch ihren Filmpartner Richard Burton ganz schön den Kopf verdrehte.

Doch gehen wir noch viel weiter zurück. In die Zeit der berühmten Romanvorlage, in die Welt des antiken Ägypten. Eine frühe Hochkultur, die ganz besonders auch unsere modernen Kulturen mitgeprägt hat. Denn die Geschichte der Schönheit, das Wissen um Pflege und bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, ist immer auch ein Stück Kulturgeschichte.

 

Schon 2000 Jahre bevor die größten, noch sichtbaren Monumente dieser Hochkultur – die Pyramiden – in den Himmel wuchsen, war es in Ägypten ganz selbstverständlich den eigenen Körper zu verschönern und liebevoll zu pflegen.

 

Dazu stand ein ganzes Arsenal von Hilfsmitteln zur Verfügung. Dabei ging es nicht nur um den Schutz vor der starken Sonneneinstrahlung im warmen Nordafrika. Den Göttern gleich wollte man sein. Danach strebte nicht nur die Seele, sondern auch der Körper. Aber Kosmetik war durchaus nicht nur den Frauen vorbehalten. Auch Männer hatten einen Hang zum attraktiven Äußeren. Eine straffe, gesunde Haut und ein jugendliches Aussehen galt auch in den einfachen Bevölkerungsschichten und nicht nur am Hof des Pharao als wichtiges Gut. Auch der „einfache Mann“ wusch sich einmal am Tag, salbte und ölte sich. Zur Haarentfernung standen eine ganze Reihe von ausgefeilten Hilfsmitteln zur Verfügung.

 

Natürlich durfte es bei den Reichen etwas exklusiver zugehen. Hier bediente man sich teurer Rosenöle zum Salben. Erlesene Duftstoffe und Schminkutensilien standen zur Verfügung. Perücken vervollständigten den makellosen Auftritt.

 

Das Schminken der Augen war den Ägyptern besonders wichtig. Sie wurden mit grünem Malachit oder grauem Bleiglanz – so kennen wir es von zeitgenössischen Darstellungen – kräftig betont. Ob es sich dabei auch um Fliegenabwehr oder eine Art „antiker Sonnenbrille“ handelte, bleibt Spekulation. Es standen unzählige  medizinische Rezepturen zur Verfügung, die den Alterungsprozess entgegenwirken sollten.

 

Aloe Vera zur Pflege der Haut, Henna für die Nägel, roter Ocker für Lippen und Wangen, erlesene Essenzen wie Myrre- und Lilienöl. Vieles ist uns auch heute noch bekannt. Zur Aufbewahrung dienten edle Flacons und Schatullen aus Alabaster. Fest steht, dass es im alten Ägypten eine regelrechte Kosmetikindustrie gab, die auch immer wieder in entfernten Ländern auf der Suche nach neuen Rohstoffquellen und Anwendungsarten unterwegs war.

 

Schönheit und Körperpflege ist also keine Erfindung unserer modernen Zeit. Ganz im Gegenteil, sie profitiert heute von dem Wissen darum, das schon die alten Kulturen unserer Welt hatten und hat es einfach nur weiterentwickelt. Deshalb spielt die Anwendung natürlicher Substanzen auch in der modernen Körperpflege wieder eine immer größere Rolle.